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“Superfood Weizengras”

Saftig grün und gewöhnungsbedürftig im Geschmack. Ein altbewährtes Heil- und Lebensmittel, dass durch seine Vielzahl an Vitalstoffen zu den Superfoods zählt. Schon vor tausenden Jahren wurde Weizengras und der daraus gewonnene Saft eine heilende Wirkung zugesagt und für die Entgiftung, verschiedene Heilprozesse und Wundheilung eingesetzt.

Heutige wissenschaftliche Studien bestätigen den herausragenden Vitalstoffgehalt: Frisches Weizengras ist reichhaltig an Chlorophyll, voller Enzyme und beinhaltet über 90 Mineralstoffe und Spurenelemente, sowie alle Vitamine und Aminosäuren die ein gesunder Körper braucht.

Inhaltsstoffe

Frisches Weizengras enthält alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren. Einige davon habe ich euch hier aufgelistet:

Vitamine

Provitamin A
Vitamin B1
Vitamin B2
Vitamin B3
Vitamin B6
Vitamin B12
Vitamin C
Vitamin D
Vitamin E
Vitamin H (Biotin)
Folsäure, etc.

100 g Weizengras enthält gleich viele Nährwerte wie 2 kg Gemüse!

(Quelle: Weizengras, die Kraft im grünen Saft; von Christine Wolfrum; GU Ratgeber Gesundheit)

Mineralstoffe und Spurenelemente

Eisen
Jod
Kalium
Calcium
Kupfer
Magnesium
Mangan
Natrium
Zink
75 weitere Mineralstoffe und Spurenelemente

Aminosäuren

Alanin
Arginin
Asparaginsäure
Cystein
Glutaminsäure
Glycin
Histidin
Isoleucin
Leucin
Lysin, etc.

Weizengras hat einen hohen Proteingehalt mit einer Zusammensetzung wichtiger Aminosäuren, die unser Körper braucht. Deshalb ist die Konzentration und Zusammensetzung besonders für Sportler interessant.

Chlorophyl – der Hauptbestandteil von Weizengras

Das enthaltene Chlorophyll  unterstützt die Entgiftung, reinigt das Blut und die Leber, fördert den Sauerstofftransport und regt die Bildung neuer Blutzellen an! Es verbessert die Funktion der Organe, gleich den Blutzuckerspielgel aus und senkt den Blutdruck. Chlorophyll wirkt alkalisierend und hilft den Säure-Base-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen.

Glaubt man Studien, soll die tägliche Einnahme von Weizengras verschiedensten Krankheiten entgegen wirken bzw.  zur Besserung der Beschwerden bei folgenden Krankheiten beitragen:

  • Allergien
  • Alzheimer
  • Anämie (Blutarmut, Eisenmangel)
  • Arteriosklerose
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Bluthochdruck
  • Chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Darmerkrankungen (Candida / Hefepilz, Dickdarmentzündung, Verdauungsstörungen)
  • Depressionen
  • Diabetes
  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Fettsucht (Adipositas)
  • Gelenkschmerzen
  • Gicht
  • Halsschmerzen
  • Hautprobleme wie Akne, Schuppen, Ekzeme, Herpes, Cellulitis, Fußpilz, Sonnenbrand
  • Insektenstiche
  • Karies
  • Krebserkrankungen
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • Migräne
  • Ohrenschmerzen
  • Rheuma
  • Scheidenentzündung
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schwellungen
  • Sodbrennen
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Wunden
  • Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischbluten

Verwendung

Die Einnahme von Weizengras erfolgt zwar hauptsächlich oral (Pulver, Saft, Tabletten), es gibt jedoch auch weitere Anwendungsmöglichkeiten. Beispiele hierfür wären die Haarpflege mit Weizengrassaft. Dabei wird die Kopfhaut mit Weizengrassaft eingerieben. Hilft gegen Schuppen, fettiges oder dünnes, brüchiges Haar.

Aber auch im Bereich der Zahnhygiene findet Weizengras Anwedung. Weizengras kauen oder mit Weizengrassaft gurgeln. Hilft gegen Halsschmerzen, Mundgeruch, Entzündungen, Karies und führt zu weißeren Zähnen.

Dosierung

Weizengraspulver

Die Empfohlene Tagesdosis liegt bei 1-2 TL, in Wasser oder Saft verrührt.

Weizengrassaft

Zu Beginn: 20 ml (entspricht einem Schnapsglas). Nach einer Eingewöhnungszeit von drei bis fünf Tagen kann die Menge langsam fortlaufend auf 30 bis zu 100 ml – über den Tag verteilt – gesteigert werden. Kommt es zu Übelkeit oder anderen Nebenwirkungen (siehe dazu mehr unten weiter), kann die Einnahmemenge etwas verringert werden. Gönnt eurem Körper etwas Eingewöhungszeit.

Am Besten ist es die Einnahmemenge langsam zu steigern. Bei beiden Anwendungsformen – Weizengrassaft und Weizengraspulver.

Gibt es Nebenwirkungen?

Aufgrund der stark entgiftenden Wirkung von Weizengras kann es anfangs zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel kommen (das sind aber gewöhnliche Nebenwirkungen jeder Entgiftungkur). Auch Durchfall und allergische Reaktionen können auftreten.

Aber keine Angst, ihr müsst die Einnahme von Weizengras nicht gleich stoppen! Falls Nebenwirkungen eintreten, sollte man diese annehmen und daran denken, dass der Körper sich gerade reinigt und krankmachende Giftstoffe und Schlacke über verschiedene “Kanäle” ableitet. Das ist gut und notwendig.

Empfindet ihr die Nebenwirkungen aber als zu stark, könnt ihr die Einnahmemenge verringern. Hilfreich ist es auch, zwischendurch immer wieder eine kleine Pause von ein oder zwei Tagen einzulegen. Damit lässt man dem Körper mehr Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen. Die Nebenwirkungen nehmen mit der Zeit ab und es stellt sich ein besseres Körpergefühl ein.

Was ihr beim Kauf von Weizengras beachten solltet!

Ich persönlich verwende Weizengraspulver und gönne mir jeden Morgen vor dem Frühstück einen “Weizengrasshot”. Dazu löse ich 1-2 TL Weizengras in einem Schnapsglas voll Wasser auf und trinke das auf nüchternen Magen. Anschließend warte ich ca. eine halbe Stunde bis ich früchstücke.
Tipp: Bis zum Frühstück nutze ich die Zeit für Ölziehen. Wer das noch nicht kennt kann hier davon lesen.

Da Weiezngras aber einen sehr gewöhnungsbedürftigen Geschmack besitzt, könnt ihr das Pulver auch in einen Smoothie oder Saft mixen. Wichtig ist, dass ihr bei dem Kauf darauf achtet, dass ihr zu einem Produkt aus 100% natürlichem Weizengras greift! Gentechnikfrei und ohne Zusatzstoffe.

Quellen:

(2016): „What’s so super about superfoods?“. Heart.org. Abgerufen am 18. 08. 2016 von http://www.heart.org/HEARTORG/HealthyLiving/HealthyEating/Nutrition/Whats-so-super-about-superfoods_UCM_457937_Article.jsp#.V7V7P45fdMA.

(2016): „Weizengras: Wirkung und Inhaltsstoffe – Supergreens“. Super-greens.de. Abgerufen am 18. 08. 2016 von http://www.super-greens.de/superfoods/weizengras/.

  

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