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Rohvegane Turtle Bars

rohvegane turtle bars

Turtle Bars gehören einfach in das klassische Süßigkeiten Repertoire wenn du mich fragst. Sie vereinen die meiner Meinung nach beste Kombi in der Welt der Süßigkeiten: Schokolade und Karamell. Egal welche Süßigkeit, sie schmeckt fast immer wenn diese beiden Schleckereien aufeinander treffen. Mein Ziel war es unbedingt eine rohvegane Turtle Bar Version zu testen und ich bin unglaublich aufgeregt diese mit dir hier zu teilen, weil sie wirklich super lecker schmeckt!

Multi-Schichten Liebe

Das Rezept basiert auf klassichen Turtle Schnitten. Der Boden besteht aus rohveganem Shortbread – ist super knusprig und generell die ideale Basis für Riegel und Schnitten wo du gerne etwas “Biss” erzielen möchtest. Sie lassen sich leicht mit der Hand essen – einfach abbeißen und genießen. Hier brauchst du keine Gabel. Für extra viel Geschmack, habe ich mich hier für einen Shortbread Boden aus Pekannüssen entschieden. Das ist zwar etwas kostenintensiver als die Verwendung von Cashews, aber ich wollte es einfach ausprobieren und wie du dir sicher vorstellen kannst, er schmeckt richtig schön nach Pekan. Du kannst wie gesat aber auch einfach Cashews verwenden.

Das Original, besteht aus 3, meine rohvegane Interpretation aus 4 Schichten. Nach dem Shortbread Boden folgt eine cremige Vanille Schicht, anschließend erst das Karamell. Ich habe mich hierzu für Dattelkaramell entschieden. Und den edlen Schluss machen dunkle Schokolade und ganze Pekannüsse.

Woher haben Turtle Bars ihren Namen?

Was haben “Turtle Bars” eigentlich mit Schildkörten zu tun? Das war die erste Frage die ich mir gestellt habe, als ich das erste Mal von ihnen auf einem amerikanischen Blog gelesen habe. Nach ein wenig Recherche habe ich herausgefunden, dass sie ihren Namen bereits in den 30ern bekommen habe. Und zwar, weil die Erdnüsse die zwischen der Karamellschicht hervorgesehen haben, wie kleine Schildkrötenköpfe aussahen. Witzige Interpretation finde ich. Mit viel Fantasie sicher. Aber das ist eigentlich auch gar nicht wichtig, sondern was zählt ist der Geschmack. Und dieser haut wirklich vom Hocker. Meine Schildkörten Schnittchen sind rohvegan und vereinen einfach das Beste – wie beim Original, nur vegan: Dattelkaramell, knackige Erdnüsse und dunkle Schokolade. Na, hab ich dich schon überzeugt Turtle Bars zu testen?

Zubereitungstipps

Die richtige Form

Es gibt zwei Möglichkeiten die Rohkostschnitten herzustellen. Entweder in einer großen rechteckigen oder quadratischen Form (wie ich es gemacht habe), oder in kleinen, separaten Förmchen damit du sie anschließend nicht schneiden musst.

  • Zubereitung in einer großen Form: Hier kannst du zu einer normalen Backform aus Blech oder Glas greifen. Egal für welches Material du dich entscheidest – lege beides bevor du die erste Schicht einfüllst, so glatt wie möglich mit Frischhaltefolie aus.
  • Zubereitung in kleinen Förmchen: der beste Tipp den ich dir hier geben kann ist eine Silikonform zu verwenden, denn nur so wirst du die Bars so schön wie möglich wieder aus der Form bekommen.

Beide Varianten funktionieren und sind toll. Mit den kleinen Silikonförmchen könntest du einen etwas “perfekteren” Effekt erzielen. Aber das ist Geschmackssache – ich mag es, wenn meine Rohkostkuchen handgemacht aussehen.

Schichten einfüllen

Damit sich die Schichten gut miteinander verbinden, lasse ich sie nicht immer komplett festfrieren, bevor ich die nächste einfülle. Der Teig soll zwar schon leicht gefroren sein, damit Flüssigkeiten z.B.: den Boden nicht durchweichen, aber eben noch nicht steinhart. Mach hierzu einfach nach 15-20 Minuten eine Fingerprobe.

Rezept Variationen

Nüsse: Die Pekannüsse kannst du ganz einfach gegen jede andere Nusssorte austauschen. Für den Boden, als auch für das Topping. Tipp: Versuche auch gerne leicht gesalzene Nüsse beim Topping. In Kombination mit dunkler Schokolade, verleiht das den Schnitten das gewisse Etwas.

>> How to: Nüsse einweichen + Cheatsheet für die Küche <<

2. Schichte – die Cashewscreme: Bei meinem Rezept habe ich die Cashewscreme mit Vanille verfeinert. Die kannst du aber auch mit frischer Tonkabohne ersetzen. Tipp: versuche eine Turtle Bar Kombination aus Tonka und Macadamia Nüssen. (Über den Namen müsste man sich dann halt noch Gedanken machen. 😄)

Aufbewahrung und Lagerung

Servieren: Vor dem Servieren, die rohveganen Schnitten für 15-20 Minuten bei Raumtemperatur antauen lassen und anschließend in gleich große Stücke schneiden. Ich mache das gerne bereits im Voraus und lagere die Schnitten dann generell schon Portionsweise im Gefrierschrank. So muss nicht immer die komplette Form aufgetaut werden – das beugt auch Gefrierbrand vor.

Lagern: Werden die Bars nicht alle am selben Tag aufgegessen, lagere sie im Gefrierschrank. Ansonsten kannst du sie nachdem sie einmal komplett gefroren waren auch im Kühlschrank lagern.

Generell gilt: Luftdicht lagern – entweder mit Frischhaltefolie bedeckt oder in einer Box, denn so kannst du Eisflöckchen vorbeugen. Die sind zwar nicht schädlich, aber sehen oftmals unschön aus (passiert mir auch, keine Angst, das ist nicht schlimm).

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Rohvegane Turtle Bars

Rohköstliche Turtle Bars aus Karamell, Vanille, Schokolade und Pekannüssen - nicht nur eine klassische Süßigkeit, sondern edle Schnitten die bei Gästen punkten werden!

8 hr

4 hrKochzeit

12 hrGesamtzeit

Save RecipeSave Recipe

Zutaten

    Pekannuss Shortbread Boden
  • 200 g Pekannüsse
  • 40 g Kokosmehl
  • 1 EL Kokoscreme (fester Bestandteil der Kokosmilch)
  • 2 EL Kokosblütensirup
  • 1 EL Kokosöl
  • Vanille Cashewschicht
  • 200 g Cashewsmus
  • 200 ml Kokoscreme (feste Schicht aus der Kokosmilchdose)
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 5 EL Kokosblütensirup (mehr wenn du es süß magst)
  • Karamellschicht
  • 200 g Dattelpaste
  • 2 EL Kokoscreme 
(der feste Bestandteil der Kokosmilch)
  • Schokoschicht mit Pekannüssen
  • 300 g Schokolade⠀
  • 200 ml Kokosmilch
  • Pekannüsse zum Verzieren

Anleitung

  1. Die Pekannüsse für den Boden und die Cashews für die Vanille-Cashewschicht separat über Nacht einweichen und anschließend das Einweichwasser abgießen.
  2. Für den Boden, alle Zutaten im Hochleistungsmixer zerkleinern und den Teig gleichmäßig ca. 1 cm hoch in eine beliebige Form pressen. Einfrieren bis die Schicht fest geworden ist.
  3. Für die Vanille-Cashewcreme, alle Zutaten im Mixer cremig mixen (bis keine Nussstücke mehr vorhanden sind). Die Creme über dem Boden verteilen und erneut einfrieren.
  4. Für die Karamellschicht, alle Zutaten im Hochleistungsmixer vermengen und über der gefrorenen Cashewschicht verteilen. Im Gefrierfach fest werden lassen.
  5. Schokolade in Kokosmilch auflösen und über der Karamellschicht verteilen. Pekannüsse verteilen und den Raw Cake einfrieren. Vor dem Servieren 15-20 Minuten auftauen lassen und in gleich große Stücke schneiden.

Tags

Diet
vegan
Allergy
egg free
soy free
7.8.1.2
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Kathi

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Hi, ich bin Kathi! Leidenschaftliche Food Bloggerin und Content Creator mit einer Vorliebe für die vegane Küche. Wenn ich mein Lieblingsessen nennen müsste, würde ich wahrscheinlich Nussmus sagen.

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